RWTH Aachen FB 2 Architektur

Lehrstuhl für Bildnerische Gestaltung

Projekt M2. N21

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Projekt M2. N21

Die Ausstellung im Nietzsche Zentrum Naumburg zeigt studentische Arbeiten, die im Rahmen des einjährigen Masterprojekts „N21“ an der Fakultät für Architektur entstanden sind. Adressaten der gezeigten Arbeiten sind Die Stadt Naumburg und ihre Bürgerinnen und Bürger. Die Studierenden freuen sich ihre Ideen und Konzepte für ein zukünftiges Naumburg präsentieren zu dürfen. Die Einladungskarte zur Ausstellung ist gleichzeitig eine Abstimmungskarte. Die Besucherinnen und Besucher sind herzlich dazu aufgefordert ihr ganz persönliches Feedback zu den Arbeiten abzugeben und vor Ort in einen Briefkasten zu legen. Wir möchten allen Beteiligten für ihre Offenheit und entgegengebrachte Unterstützung im Rahmen der Projektbearbeitung und der Ausstellung danken.

Lehrgebiet Bauplanung | Lehrstuhl für Bildnerische Gestaltung | Lehrgebiet Denkmalpflege

Eine ausführliche Dokumentation des Projektes finden Sie im Archiv des Lehrgebietes für Bauplanung

Einführender Projekttext:

Wie viele wichtige architektonische Fragestellungen betreffen unscheinbare Orte, tausendfach übersehen, in unserer Nachbarschaft, wo im Lokalen, Verborgenen die global verstrickten Handlungsfäden in ganz ähnlicher Weise zusammenlaufen, wie in den großen Ballungsräumen, nur: mit anderen Vorzeichen? Müssen wir nicht permanent den gegenwärtigen, fundamentalen ökonomischen und sozialen Umbruchprozess in unserer Arbeit reflektieren, der unsere Gesellschaft so sehr bewegt? Muss die kommende Architektengeneration nicht ihre Handlungsfelder im wesentlichen selbst suchen und bestimmen? Könnten solche ‚Brachen in unserer Wahrnehmung’ vielleicht sogar richtig spannende Herausforderungen bieten, wenn wir uns nur darauf einlassen? Dieses 2-semestrige Master-Projekt richtet sich an Architekt|nnen, die das Feld der Projektentwicklung aus dem Zwielicht der reinen Profitorientierung in die Mitte des kulturellen und vitalen gesellschaftlichen Diskurses zurückführen wollen. Damit thematisiert es die Entwicklung und Aquisition von Bauprojekten und Interventionen in der Stadt. Neben den klassischen, auf Objektivität zielenden Methoden der Bestandsaufnahme und historischen Recherche sollen auf der Basis von persönlichen Beobachtungen und Begegnungen auch individuelle, subjektive, künstlerische Interpretationen und Haltungen zu den Fakten und Randbedingungen formuliert werden. Auf diesem Weg werden dezidiert eigene, persönliche ‚Strategien der Annäherung’ in der Synthese von wissenschaftlichen und künstlerischen Methoden entwickelt.

Programm N21

Dozenten: Hannah Groninger, Thomas Schmitz, Jan Jermer


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